Heute ist die Dezemberausgabe von freiesMagazin erschienen. Falls Sie hinter einer Firewall sitzen, die FTP nicht zulässt, ist das Magazin auch per HTTP-Zugriff auf das FTP-Verzeichnis zu erreichen.
Auch diesen Monat gibt es wieder eine HTML-Ausgabe für Mobilgeräte ohne Bilder und mit Bildern (ca. 1,7 MB). Unter der Adresse http://freiesmagazin.de/mobil/ finden Sie immer die aktuelle und alle bisher erschienenen Mobil-Ausgaben.
Inhalte der Ausgabe 12/2009 sind
Das vollständige Inhaltsverzeichnis finden Sie wie immer auf der Webseite der aktuellen Ausgabe. Leserbriefe mit Lob, Kritik, Anregungen oder Fragen können an die Redaktion geschickt werden.
Wer jeden Monat an die neue Ausgabe erinnert werden will, kann auch den RSS-Feed abonnieren. Über den Tab Magazin können die letzten drei Ausgaben von freiesMagazin abgerufen werden, ältere Ausgaben finden Sie in unserem Archiv.
Nur noch zwei Wochen ist Zeit, dann ist der zweite Programmierwettbewerb von freiesMagazin beendet.
Bisher gibt es sieben Teilnehmer, was also noch relativ wenig ist, wenn man es mit dem ersten Wettbewerb vergleicht. Zusätzlich nehmen diese alle in der Kategorie "schwer" teil. Wir hoffen einfach, dass es noch mehr Teilnehmer geben wird.
Es ist im Übrigen sinnvoll, einen Beitrag nicht erst pünktlich zum Stichttag einzureichen, denn wir schauen uns jede KI ausführlich an und geben Tipps, wenn es irgendwo hängt.
Wichtig: Nach dem 13. Dezember werden wir zwar noch fünf Tage lang - bis zum 18. Dezember (23:59 Uhr) - noch die Möglichkeit geben, Verbesserungen einzureichen, aber es werden keine neuen Einreichungen mehr angenommen.
Daher gilt: Schicken Sie uns Ihren Beitrag frühestmöglich über die gewohnte Adresse
zu. Vor allem aber über eine gute 3-D-Umsetzung der Spielbretter würden wir uns freuen. Der 50-Euro-Buchgutschein sucht sicherlich auch einen netten Besitzer.
Einige Leser haben es sicher schon mitbekommen. Seit circa einer Woche verweist die Seite http://www.yalmagazine.org/ auf http://www.freiesmagazin.de/ und war davor einige Tage gar nicht zu erreichen. Von den Yalm-Machern haben wir folgende Nachricht erhalten und möchten diese hier veröffentlichen:
Yalm war ein freies Linux-Magazin im PDF-Format, welches sich vor allem an (Ubuntu-)Einsteiger richtete. Nachdem im Oktober 2007 die erste Ausgabe - damals noch in einem Blog, im Hochformat und in Blau - erschien, wurde das Magazin mit jeder Ausgabe ein kleines bisschen besser und professioneller: Wir lösten uns von unfreien Diensten, programmierten ein Redaktionssystem, sorgten für Barrierefreiheit durch Mobil- und HTML-Ausgaben und die einzelnen Ausgaben erreichten oft 15.000 Downloads.
Soweit der kurze Rückblick. Doch nun führt www.yalmagazine.org auf diese Seite, eine Unterseite eines anderen Magazins: freiesMagazin. »Warum?« fragen sich an dieser Stelle sicher einige. Dem treuem Leser wird sicher aufgefallen sein, dass die Ausgaben immer dünner wurden. Mehr und mehr Leuten schien die Motivation zu fehlen, neue Artikel ließen auf sich warten. Mitarbeiter, die Yalm verließen, konnten nicht mehr ersetzt werden. Gegenmaßnahmen hatten - wenn überhaupt - leider nur recht kurzfristigen Erfolg, auch wenn wir von unseren Lesern zum Weitermachen ermuntert wurden.
Von vielen Lesern dazu angeregt, hatten wir natürlich auch intern immer wieder darüber nachgedacht, mit freiesMagazin zusammenzugehen. Auch wenn es für diese Idee einzelne Befürworter gab, hatten wir sie immer wieder verworfen, um weiter an unserem Projekt Yalm zu arbeiten, das uns inzwischen so ans Herz gewachsen war. Die Probleme, vor denen wir aber ständig standen - fehlende Mitarbeiter, schleppende Verarbeitung der Artikel, wenige Autoren - begleiteten uns weiter.
Besonders deutlich wurde das mit den letzten Ausgaben, die teilweise nur durch glückliche Zufälle und hohen Einsatz einzelner Mitarbeiter erscheinen konnten. Ein plötzlicher Datenverlust, der die gesamte Arbeit für die kommende (November-)Ausgabe zerstört hat, war damit nur noch der letzte Strohalm, der uns das Genick brach.
Jetzt stand die Entscheidung endgültig fest: Eine neue Ausgabe von Yalm wird es nicht geben. Die Autoren von Yalm werden, sofern sie dies wünschen, in Zukunft für freiesMagazin schreiben.
Wir danken allen Yalm-Lesern für das Lesen, für Lob, Kritk und Anregungen. Wir danken allen unseren Autoren und Mitarbeitern, die mit viel Einsatz das Magazin gestalteten und gemeinsam um seine Verbesserung gerungen haben.
Yalm ist Geschichte. Aber Yalm ist nicht tot - Yalm lebt weiter: in der Zeitschrift freiesMagazin.
Wir haben uns dazu bereit erklärt, unsere Kollegen zu unterstützen und die alten Yalm-Ausgaben auf unserem Server zu hosten. Diese findet man nun zum Download per FTP oder HTTP auf einer extra Seite, die auch in unserem Archiv verlinkt ist.
Heute ist die Novemberausgabe von freiesMagazin erschienen. Falls Sie hinter einer Firewall sitzen, die FTP nicht zulässt, ist das Magazin auch per HTTP-Zugriff auf das FTP-Verzeichnis zu erreichen.
Auch diesen Monat gibt es wieder eine HTML-Ausgabe für Mobilgeräte ohne Bilder und mit Bildern (ca. 1,2 MB). Unter der Adresse http://freiesmagazin.de/mobil/ finden Sie immer die aktuelle und alle bisher erschienenen Mobil-Ausgaben.
Inhalte der Ausgabe 11/2009 sind
Das vollständige Inhaltsverzeichnis finden Sie wie immer auf der Webseite der aktuellen Ausgabe. Leserbriefe mit Lob, Kritik, Anregungen oder Fragen können an die Redaktion geschickt werden.
Wer jeden Monat an die neue Ausgabe erinnert werden will, kann auch den RSS-Feed abonnieren. Über den Tab Magazin können die letzten drei Ausgaben von freiesMagazin abgerufen werden, ältere Ausgaben finden Sie in unserem Archiv.
Da sich die Fragen häufen, wie denn der zweite Programmierwettbewerb von uns genau gewertet wird, folgt hier eine detaillierte Beschreibung. Dies soll auch dabei helfen, zu entscheiden, auf welche Punkte man bei der KI Wert legen sollte.
Die Formel, um die Punkte später zu berechnen, sieht wie folgt aus
P = ( 2*M*S - (Z + 0.5*Y + K) ) / 10
Was heißt das nun in Deutsch? Zuerst eine Beschreibung der einzelnen Buchstaben:
Und nun noch einmal im Detail: Wichtig ist zuerst, dass überhaupt nur die gewonnenen Spiele, also die, in denen der Roboter das Ziel erreicht hat, gewertet werden. Für Spiele, bei denen der Roboter zerstört wurde oder die Karten ausgegangen sind, gibt es keine Punkte - weder positive, noch negative. Nach wie vor gilt aber die 75-Prozent-Hürde, dass also die KI bei mindestens 75% aller Spiele (auf allen Spielbrettern) ins Ziel gekommen sein muss, um überhaupt teilnehmen zu dürfen. Das heißt auch, dass es auf einzelnen ggf. "schweren" Spielbrettern auch mal weniger sein darf.
Für jedes gewonnene Spiel gibt es eine Grundpunktzahl, die sich aus dem Mittel der gebrauchten Züge aller Teilnehmer (in der jeweiligen Spielstufe natürlich nur) bei gewonnenen Spielen ergibt. Das heißt, wenn die Gesamtheit der Spieler recht lange unterwegs ist, ist M recht groß und damit auch der Grundwert. Ist das Teilnehmerfeld flott, sinkt die Grundpunktzahl.
Von dieser Grundpunktzahl werden Punkte subtrahiert. Zuerst natürlich die gebrauchten Züge (Bewegungen und Drehungen) bei den gewonnenen Spielen. Hierbei wird aber zwischen eigenen Zügen, die sich direkt aus der Kartenwahl ergeben und zwischen den Bewegungen (fremde Züge), die die Spielfelder erzwingen, unterschieden. Eigene Züge werden einfach nur subtrahiert, fremde Züge nur zur Hälfte subtrahiert. Das heißt, es wird weniger bestraft, wenn man die Spielfelder geschickt ausnutzt, um vorwärts zu kommen.
Die Züge werden dabei pro Feld erfasst, d.h. "MF 3" führt im Normalfall zu drei Zügen, "MF 2" zu zwei Zügen und alle anderen Karten zu je einem Zug. Läuft man gegen eine Wand und eine gespielte Karte "MF 3" verpufft, ist das auch kein Zug. Rutscht man dagegen über 10 Ölfelder, sind das 10 Fremdzüge.
Zu guter Letzt werden auch noch die gesamten gespielten Karten bei gewonnenen Spielen subtrahiert. Das soll dafür sorgen, dass "gegen die Wand fahren" etwas bestraft wird.
Die Punktezahl wird am Schluss noch durch 10 geteilt, was aber natürlich nichts an der Platzierung ändern sollte, sondern die Punktespanne nur etwas übersichtlicher hält.
Ein kleines Rechenbeispiel: Die KI wird wie angekündigt mit je 100 vorher erstellten Kartenstapeln auf (in diesem Beispiel) 3 Spielbrettern getestet. M sei als 50 berechnet worden. Die Ergebnisse sind:
| Spielbrett | Gewonnenene Spiele S (von max. 100) | eigene Züge Z | fremde Züge Y | gespielte Karten K |
|---|---|---|---|---|
| brett1.dat | 98 | 2465 | 1496 | 1953 |
| brett2.dat | 99 | 2782 | 1131 | 2162 |
| brett3.dat | 84 | 4455 | 1496 | 3724 |
| gesamt | 281 | 9702 | 4123 | 7839 |
Das Ergebnis für diesen Teilnehmer ist also
P = ( 2*50*281 - (9702 + 0.5*4123 + 7839) ) / 10 = 849.75
Im Zuge dessen gibt es auch neue Spieledateien, die sich aber nicht vom Ablauf geändert haben. Es wird nun nur am Ende eines Spiels eine Statistik ausgegeben, die die obige Tabelle leicht über folgendes Skript check_results erstellt:
#!/bin/bash
echo "Datei | Gew. Spiele | Runden | Karten | eig. Zuege | fremde Zuege | Gesamtzuege | Zeit (fuer alle Spiele)"
for FILE in $1 ; do
echo $FILE "|" \
`egrep "reached" $FILE | wc -l` "|" \
`egrep "reached" $FILE | nawk '{ sum += $(NF-10) } END{ print sum }'` "|" \
`egrep "reached" $FILE | nawk '{ sum += $(NF-8) } END{ print sum }'` "|" \
`egrep "reached" $FILE | nawk '{ sum += $(NF-5) } END{ print sum }'` "|" \
`egrep "reached" $FILE | nawk '{ sum += $(NF-3) } END{ print sum }'` "|" \
`egrep "reached" $FILE | nawk '{ sum += $(NF-1) } END{ print sum }'` "|" \
`egrep "real" $FILE | nawk -Fm '{ print $2 }' | nawk -Fs '{ sum += $1 } END{ print sum }' | sed 's/\./,/1'`
done
exit 0
Hinweis: Da die obige Formel nur auf den Ergebnissen zweier KIs erstellt wurde, kann es sein, dass der Faktor 2 vor M*S noch angepasst wird.
Wir wünschen nach wie vor allem Teilnehmern viel Erfolg und freuen uns auf alle Einsendungen.
Ihre freiesMagazin-Redaktion