freiesMagazin 11/2012 erschienen

freiesMagazin 11/2012 Titelseite

Heute ist die Novemberausgabe von freiesMagazin erschienen und bringt viele spannende Artikel aus den Bereichen Linux und Open Source mit.

Inhalt der Ausgabe 11/2012

  • Der freie Audio-Codec Opus
  • systemd – Das Init-System
  • Die GNU Source Release Collection
  • Der September und der Oktober im Kernelrückblick
  • LanguageTool – Tutorial Teil II: Komplexere XML-Regeln
  • E-Book-Erstellung aus LaTeX und HTML
  • Wayland: Der König ist tot – es lebe der König
  • Taskwarrior – What's next? (Teil 4)
  • Bericht von der Ubucon 2012
  • Rezension: LPIC-2 – Sicher zur erfolgreichen Linux-Zertifizierung
  • Rezension: NoSQL Distilled
  • Leserbriefe und Veranstaltungen

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systemd

So wirklich überzeugend klingt es für mich nicht.

Gerade durch die vielen kleinen Startskrpite ist der Startvorgang besser zu kontrollieren, besonders im Fehlerfall.

Ein NO-Go ist für mich auch die "die Logdateien in einem bisher nicht dokumentiertem binärem Format" verwaltet werden. Warum? Ein getrennter Log-Dienst ist für das KISS Prinzip unerlässlich. Und dann noch "binär"? Einfach mit einer Live-CD im Fehlerfall ins Log schauen ist dann nicht mehr?

Für mich hört sich das alles furchtbar an, gerade im Fehlerfall scheint man auf den Windowszug hier aufzuspringen, wenn was nicht läuft ist eine Neuinstallation die einzige Hoffnung.

Meine Hoffnung ist, dass sich dieses Konzept nicht durchsetzt.

RE: systemd

Das Konzept scheint sich schon aktuell durchzusetzen, Arch Linux stellt gerade komplett um. openSuSE und Fedora haben das auch schon getan. Debian liefert aktuell nur eine veraltete Version aus, Ubuntu macht nicht mit weil diese an upstart festhalten.

Die vielen kleinen Startscripte machen zu 90% immer das gleiche, das wurde bei systemd durch die Unit Files einfacher gemacht. Auch um das beenden eines Dienstes braucht man sich dort nicht mehr Kümmern (Pidfile Ade).

journald ist übrigens ein "getrennter Dienst", das Logging ist keineswegs direkt in systemd eingebaut. Das lesen der (leider) binären Logs ist über journalctl möglich wenn dieses auf der Rescue-CD mit drauf ist, was mittelfristig der Fall sein sollte. Zusätzlich liefert journald weiterhin die Logs an syslog-ng aus wenn gewünscht, oder je nach Distribution auch als Standard.

Der Bezug zu Windows hinkt gleich mehrfach, das Grundkonzept von systemd sind zu weiten Teilen nach wie vor noch alte Konzepte: Textfiles (Units) und Symlinks.

mfg Stefan Betz

Dokumentation

Opus

"Bei 192 kb/s kann kein Hörer einen Unterschied zum unkomprimierten Material erkennen." - Da muss ich heftig widersprechen!

Ich habe ein Probemusikstück (Jazz, größere Band, etwa 10 Instrumente, direkt vom Mikro auf's Masterband ohne Nachbearbeitung oder Schnitt) wirklich erstklassiger Qualität in verschiedenen Stufen "komprimiert" (eigentlich reduziert, denn Komprimieren wäre 100 % reversibel), und erkenne selbst bei 320 kb/s noch einen deutlichen Unterschied zum Original. Dabei habe ich gar keine echte Über-Drüber-Spitzenanlage, so wie ein Arbeitskollege von mir, dort ist der Unterschied sogar "dramatisch", sprich dort wirkt die 320 kb/s-Komprimierung, als wäre es eine andere Aufnahme und nicht nur eine Reduktion desselben Ausgangsmaterials.

192 kb/s sind sogar schon recht schlecht. Hier ist deutlich ein "Pumpen" zu hören (sobald der Pegel lauter wird, verschwinden leise Instrumente komplett), und Impulse wirken unnatürlich nicht-linear. Dazu kommt noch eine deutlich verringerte Raumortung der einzelnen Instrumente und Verlust von Oberwellen, dh. Instrumente beginnen, unnatürlich zu klingen. Der Unterschied zum Orignal ist sogar auf meinen Laptoplautsprechen noch zu hören! Codec: LAME -> MP3

Entweder ist also schon Ihr Ausgangsmaterial schlecht *), oder sie sollten jemanden mit einem geschulten Gehör testen lassen. Menschen hören nämlich nicht von Natur verschieden; nur Hören muss man genauso lernen, wie alles Andere.

Liebe Grüße,
Gerald

*) PS.: Ich kenne eigentlich keine Unterhaltungsmusikaufnahme, das Prädikat "Spitzenklasse" verdienen würde. Die meisten enthalten jede Menge synthetischer Klänge und so gut wie alle entsprechende Computernachbearbeitung. Selbst bei Klassik und Jazz verdienen nur etwa 5 % dieses Prädikat.

Opus - Klangqualität bei verlustbehafteten Encodern

Hallo Herr Bader,

ich möchte Ihre Aussage "Klanglich war bei den Ausgaben kein Unterschied festzustellen. Das war auch nicht zu erwarten, denn bei 192 kbit/s kann eigentlich kein Hörer mehr irgendwelche Unterschiede zur unkomprimierten Version erkennen, selbst mit der besten Anlage nicht." kommentieren.

Auch wenn auf den meisten Wiedergabesystemen kein Unterschied festzustellen ist, ist Ihre Aussage, so oft man sie auch überall lesen kann, von der Sache her falsch. Vielmehr ist dieser verbreitete Irrglaube ein Zeichen dafür, wie schlecht das Ohr als Sinnenorgan im Vergleich zum Auge bedient wird.

Auf einer guten Anlage, und das ist nicht in erster Linie preisabhängig (aber schon gar nicht markenabhängig), kann man die Unterschiede bei 192kbit/s bei guten Aufnahmen DEUTLICH heraushören. Dazu muss man kein geschulter Mensch sein, der wahrgenommene Unterschied ist so offensichtlich, als würde man einem Brillenträger die Brille klauen!
Je weiter dieser Irrglaube verbreitet ist, desto weniger wird Musik angeboten, die hochwertig aufgenommen, produziert und ausgeliefert wird, sei es auf Datenträgern oder per Streaming. Das hätte zwei Dinge zur Folge:
1: Es gäbe Musik nicht mehr in hochwertigen Quellen
2: Eine Entwicklung eines tollen Encoders ist hinfällig, da es nur auf die Datenrate ankommt, also kein Optimierungszwang zwischen Qualität und Größe der Zieldatei mehr besteht.

Viele Grüße
Matthias

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